Protyposis

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Muster ulrich schüpfen

Charakteristisches Wachstumsmuster eines Kristallfilms aus Hippursäure, einer Substanz, die auch im Körper von Säugetieren produziert wird. Ullrich Steiner ist John Humphrey Plummer Professor für Physik der Materialien am Cavendsh Laboratory, Department of Physics der University of Cambridge. Er ist Fellow des St. Edmunds College in Cambridge und Fellow der Royal Society of Chemistry. 2002 erhielt Hhe den Raymond and Beverley Sackler Prize in the Physics Sciences. Er ist derzeit Vorsitzender der Redaktion der RSC-Zeitschrift “Soft Matter”. Zu seinen Forschungsgebieten gehören die Physik der Musterbildung auf Oberflächen und in dünnen Schichten, die Eigenschaften von Polymer enden, die Synthese anorganischer Materialien in selbstzusammengesetzten organischen Schablonen, die Kontrolle der Nanometermorphologien in organischen und farblich sensibilisierten Solarzellen und die biomimetische Bildung submikrometermorphologien. Ullrich Steiner studierte Physik an der Universität Konstanz und am Weizmann-Institut für Wissenschaft in Israel. 1989 schloss er sein Diplom und 1993 sein Doktortitel ab (Prof. Jacob Klein, Prof. Günter Schatz). Nach Postdoktorandenpositionen am Weizmann-Institut und am Institut Charles Sadron, Straßburg, kehrte sie an die Universität Konstanz zurück, um eine Gruppenleiterin am Institut für Physik zu übernehmen. Er habilitierte sich 1999 und wurde Professor für Polymerchemie (Lehrstuhl) am Department of Polymer Chemistry and Materials Science Centre der Universität Groningen.

2004 wechselte er an das Cavendish Laboratory in Cambridge. Form IV von Barbital (Veronal). Erstes biologisch aktives Barbitursäurederivat (hypnotisch). Entwickelt von Emil Fischer (Nobelpreis 1902) und Josef von Mering um 1900. In den 1960er Jahren wurde Barbital häufig als Mittel zum Suizid missbraucht (z.B. Stefan Zweig) und in diesem Zusammenhang wurde die Droge durch Literatur (z.B. Arthur Schnitzlers “Fräulein Else”) und durch das Kino berühmt. Zwei Polymorphe von Mannitol, einem Zuckeralkohol, der ursprünglich aus den Sekreten der Manna-Asche (Fraxinus ornus) isoliert wurde. Der Name leitet sich von “manna” ab, dem “himmlischen Brot”, das Gott nach der Bibel den Israeliten auf ihren Reisen in der Wüste zur Verfügung gestellt hat. Heute wird Mannitol industriell in großem Maßstab hergestellt und beispielsweise therapeutisch als Harnmittel und mildes Abführmittel, als Hilfsstoff in pharmazeutischen Produkten (z.B. Tabletten) oder als Zuckerersatz in Lebensmitteln (z.B. Kaugummis) eingesetzt.

Erstarrte Schmelze von Troxerutin, einem semisynthetischen Flavonoid, das zur Behandlung von venösen und durchblutungslösenden Störungen (z. B. Beinbeschwerden) verwendet wird. Flavonoide sind natürliche Verbindungen (lat.: flavus = gelb), die häufig in höheren Pflanzen vorkommen und vielfältige gesundheitsfördernde Wirkungen aufweisen. Neben Früchten enthalten auch andere Lebensmittel und Getränke wie Tee und Kakao/Schokolade hohe Mengen dieser Substanzen. Morover, Troxerutin bildet Flüssigkristalle mit Wasser. Cholesterylbenzoat, die Mutter von Flüssigkristallen – Verbindungen, die in Displays von Mobiltelefonen, Flachbildschirmen usw. zu finden sind. Kristallfilpräparat von Anisaldazin. Die Substanz bildet Flüssigkristalle, war schon von Otto Lehmann, ein der Entdecker dieses Phänomens, erkannt wurde. Die elektrooptischen Spezialeigenschaften flüssigkristalliner Stoffe erlauben die Herstellung von LCD Displays und Flachbildschirmen, die unser Leben heute revolutioniert haben.

Polarisationenmikroskopische Aufnahme von Coffein. Dieses Alkaloid ist die welt am meisten konsumierten psychoaktiven Substanz, enthalten z.B. in Kaffe, Schwarz- und Grüntee, Cola- und Energiegetränke und, in kleinen Mengen, in Schokolade. Obwohl Coffein zu den meist erforschten pharmakologisch aktiven Verbindungen zählt, bleibt das Nutzen-Risiko Verhältnis.


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